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< Tina hat die Segelfluglizenz
24.07.2017
Alter: 26 Tage
Kategorie: öffentlich

Die Luftsportgruppe hat einen neuen Fluglehrer


Die Prüfung ist geschafft! Christoph und seine Kollegen zusammen mit dem Prüfer vom Luftamt, Herrn Lichtenberg

Unser Fluglehreranwärter im Kreise einiger Flugschüler (links: Dennis und Tom – rechts Erdin und Lara)

Vorflugbesprechung mit Jannis

Konzentration bei Erdins Startcheck

Nach der Landung: Christoph bespricht den Flug mit Flugschülerin Vroni

Eine „Verjüngungskur“ hat das Ausbildungsteam der Weißenhorner Segelflieger erfahren: der 23-jährige Christoph Kurz – ein „Eigengewächs“ der LSG – hat erfolgreich den Fluglehrerlehrgang des Luftsport-Verbandes Bayern absolviert und ist jetzt schon eifrig dabei, den Flugschülern der Luftsportgruppe Weißenhorn das „Handwerk des Segelfliegens“ beizubringen.

Begonnen hat er die Ausbildung mit 20 Methodikflügen,  zusammen mit dem Ausbildungsleiter, Hermann Walter. Anfang Januar 2017 folgte dann ein einwöchiges Seminar an der Sportschule in Oberhaching, wo die theoretischen Kenntnisse in den Fächern Luftrecht, Luftfahrzeugkunde, Flugleistung und Flugplanung, Meteorologie, Navigation, Betriebliche Verfahren, Grundlagen des Fliegens und Menschliches Leistungsvermögen vertieft und geprüft wurden.

In der Folgezeit musste eine 45-minütige Unterrichtseinheit für den Theorieunterricht ausgearbeitet werden. Christoph hatte das Thema aus der Instrumentenkunde „Fahrtmesser – Höhenmesser - Variometer “ zu bearbeiten.

Der zweiwöchige Hauptlehrgang im Juni gliederte sich in zwei Teile. Zunächst wurden die Kursteilnehmer in Petersberg bei Dachau in  Pädagogik und Methodik unterrichtet. Am Flugplatz in Gundelfingen fand der Praxisteil des Lehrgangs statt. Zusammen mit einigen Gruppenfluglehrern des LVB wurden 20 Trainingsflüge durchgeführt und verschiedene Situationen simuliert.

Abgeschlossen wurde der Lehrgang durch eine dreiteilige Prüfung unter Federführung des Luftamtes Süd: eine „Kompetenzüberprüfung“, bei der festgestellt wurde, ob die Fluglehrer-Aspiranten luftrechtlich auf dem aktuellen Stand sind, eine Vorführung der vorbereiteten Unterrichtseinheit und drei Prüfungsflüge, wo festgestellt wurde, ob das fliegerische und methodische Handwerk beherrscht wird.

 

Wir freuen uns, dass Christoph die Ausdauer hatte, dieses umfangreiche Pensum erfolgreich zu bewältigen. Jetzt muss er nur noch 60 Ausbildungsflüge unter Aufsicht des Ausbildungsleiters als „Fluglehreranwärter“ absolvieren und dann erfolgt der Eintrag  „FI“ (= Flight Instructor) in seiner Lizenz.

Die FliegerkameradInnen der LSG wünschen  ihm viel Freude und  Erfolg bei seiner neuen Tätigkeit!